Irina     Prodan

                                Sopran

Die ukrainische Koloratursopranistin Irina Prodan stammt aus Odessa. Von Geburt an war sie mit Musik umgeben, schon als Kleinkind durfte sie ihre Mutter, die klassische Pianistin ist, zu verschiedenen Produktionen und Proben im Theater, und zum Musik- und Tanzunterricht begleiten. So hat sich eine tiefe Leidenschaft zur Musik und zum Tanz entwickelt.

 

In ganz jungen Jahren war es noch möglich beiden Kunstrichtungen nachzugehen, später jedoch, musste Irina Prodan sich für nur eine Leidenschaft entscheiden, die sie zum Beruf machen durfte. So hat sie sich für die Musik entschieden.

 

Sie erhielt eine umfassende musikalische Grundausbildung (Klavier, Harmonielehre und später Saxophon) an der Stoliarskiy Musikschule in ihrer Heimatstadt.

Danach studierte sie und machte ihre Abschlüsse „mit Auszeichnung“in Fächern Klavier, Saxophon, Oper und Konzertgesang an den Musikhochschulen in Odessa, Frankfurt und Würzburg.

 

Irina Prodan war Stipendiatin des deutschen Bühnenvereins Landesverband Bayern, bekam den Merkur Theater-Förderpreis für die Rolle der Fiorilla in „Il Turco in Italia“ (Rossini), ist 1.Preisträgerin beim „Concurs international al tinerilor interpreti Eugen COCA“ und Finalistin beim La Traviata-Wettbewerb 2011 in Bad Homburg.

 

Sie sang verschiedene Hauptpartien der Oper bei der Bayerischen Kammeroper in Würzburg, Pasinger Fabrik in München, Opernwerkstatt am Rhein und Opera Classica Europa.

 

Als Konzertsängerin trat sie u.a. anderem als Solistin mit der Luxembourger Sinfonietta, Orchester des Warschauer Operettentheaters, Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg, Vogtland Philharmonie, Thüringer Symphoniker, Bad Reichenhaller Philharmonie, Kammerphilharmonie Bad Nauheim und dem Philharmonie Orchester Odessa auf.

 

Irina Prodan war schon bei zahlreichen Uraufführungen im Bereich Neuer Musik beteiligt und verfolgt ein stilistisch breitgefächertes Repertoire. Mit großer Leidenschaft widmet sie sich den Crossover-Projekten in denen die Grenze zwischen Jazz und Klassik nicht mehr existiert. So wurden solche Projekte wie „Lili Marleen“, „Rossini-Jazz“ und „Ensemble OpenUp“ - Jazz meets Classic durch ihre Initiative ins Leben gerufen.

 

Auch der Tanz wurde nie ganz vergessen.

So war sie zum Beispiel als Sängerin/Tänzerin am Nationaltheater Mannheim für die Produktionen „Blues Brothers“ und „Die lustige Witwe“ engagiert.

Auch im lateinamerikanischen Turnier- und Showtanz war sie auf dem Parkett unterwegs.